Am letzten Wochenende war ich bei der „kleinen Schwester“ des Microblading: dem Augenbrauen Mapping. Das ist quasi ein Friseurbesuch für die Augenbrauen. Und ich bin restlos begeistert. Schaut Euch das Bild dazu an – ja, das sind meine Augenbrauen.

Da ich von Natur aus blond bin, gehe ich seit ca. 35 Jahren alle 4 Wochen zum Augenbrauen- und Wimpernfärben. Ich habe da auch schon alle Erfahrungen durch, vor allem was die Augenbrauen angeht (bei den Wimpern kann man ja nun wirklich nicht viel falsch machen). Von toll gemacht, über gut gemacht, bis hin zu mittelmäßig oder einfach einer Katastrophe! Vor allem wenn die Kosmetikerin die Haut unter den Augenbrauen mit färbt und man als Blondine zwei schwarze Balken im Gesicht trägt. Geht gar nicht.

Aber irgendwie ist es schon lästig mit der Färberei und da horche ich bei neuen Techniken natürlich sofort auf. Momentan in aller Munde: Microblading – die Alternative zum Permanent Make-up. Aber ehrlich gesagt habe ich vor allem was auch nur annähernd nach Permanent Make-up riecht viel zu viel Respekt. Ich muss dann auch sofort an Daniela Katzenberger denken, die jahrelang mit dieser Augenbrauen-Panne rumgelaufen ist. Nee nee, auch wenn Microblading viel natürlicher sein soll – es kommt für mich nicht in Frage. Denkste.

Also habe ich mir am letzten Samstag einen Termin zum Augenbrauen Mapping gemacht, was ich vorher auch noch nie ausprobiert hatte. Kennen tut man das klassische Brow Mapping ja eigentlich von benefit: Wow your brows in 3 Schritten: Messen, Markieren, Formen. Da fehlt mir das Färben, also gehe ich zu WAM Beauty in München, die bieten Brauenmapping nach 5-Step-System.

Was passiert beim Augenbrauen Mapping?

Das Wichtigste bei einer Maniküre ist eigentlich das Feilen. Das Wichtigste beim Färben der Augenbrauen ist eigentlich das anschließende Zupfen. Zum Glück habe ich mich nie zu diesen superdünnen Strichen überreden lassen, aber irgendwer hat in den vergangenen 35 Jahren die Symmetrie aus meinen Brauen gezupft. Das bemerkte auch Uschi sofort, als sie mit dem Brow Mapping loslegt. Denn am Ende des Tages geht es beim Brow Mapping darum, den korrekten Anfang, den höchsten Punkt und das korrekte Ende Deiner Augenbrauen zu definieren. Uschi hat also

1. Gefärbt
2. Gemessen
3. Gezupft
4. Geschnitten
5. Mit Zuckerpaste gewachst

Meine Augenbrauen haben jetzt quasi Frisur und sehen echt top aus. Da Uschi aber eine professionelle Microbladerin ist und den Goldenen Schnitt im Schlaf beherrscht, hat sie mir kurzerhand zusätzlich hingemalt, wo sie bei mir mit dem Blade auffüllen würde, so dass meine Augenbrauen symmetrisch sind. Das Ergebnis seht ihr – wie gesagt – oben im Bild. Bitte nicht so sehr auf die Farbe achten, die ist da ja ganz frisch, aber auf die Form. Ich find’s cool und bin total angefixt. Also doch noch ein Microblading in 2016? Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Tipp:
Wenn ihr wissen wollt, ob Eure Augenbrauen richtig sitzen, dann gibt es dazu dieses Tool von benefit. Check it out!

MerkenMerken

Share: